Aktuelles

ÖAMTC

Am Freitag, den 29.9.2017, besuchte uns Uli vom ÖAMTC. Alle Kinder durften zum Thema „Verkehrssicherheit“ an einem Workshop teilnehmen. Aufgrund der Baustelle vor unserer Schule mussten wir auf die Straße oberhalb der Schule ausweichen. Jedes Kind bekam einen eigenen Verkehrskegel und durfte ihn mit seinem Namen beschriften. Nach einem tollen theoretischen Input bezüglich Bremsweg von Fahrzeugen und Reaktionszeit von Fußgängern und Autofahrern im Straßenverkehr war es soweit. Alle Kinder mussten ihre Kegel stellvertretend für sich selbst am Straßenrand dort positionieren wo sie glaubten, dass Uli mit ihrem ÖAMTC-Auto nach einem Bremsmanöver zum Stillstand kommen würde. Das Ziel hieß: mein Kegel wird vom Auto nicht mehr erfasst!

 

Alle Kinder warteten brav am anderen Ende der Straße. Mit 50km fuhr Uli ein Stück der Straße entlang und bremste auf ein Zeichen hin ihr Fahrzeug. Der Bremsweg war unglaublich weit – das Fahrzeug kam leider hinter allen Kegeln zum Stillstand. Dieses einfache Experiment zeigte uns allen deutlich, dass wir die Gefahr von fahrenden Autos völlig falsch einschätzen. Alle Kinder wären vom Auto mehr oder weniger stark erfasst worden. Auf nasser Fahrbahn vergrößerte sich der Bremsweg noch einmal.

 

Zum Schluss durften die älteren Schüler/innen im Auto mitfahren und auf ein Zeichen hin selber die Bremse betätigen. Auch hier sah man deutlich die verschiedenen Reaktionszeiten – die Kinder waren selber überrascht, wie lange „der Fuß zum Bremsen“ brauchte. Ich denke, dass uns dieser Workshop sehr deutlich gezeigt hat, wie vorsichtig und umsichtig wir uns

auf der Straße bewegen sollten. Lieber 1x mehr stehenbleiben, als hinter einem Auto schnell über die Straße „zu laufen“. In diesem Sinne wünschen wir uns allen eine unfallfreie Schulzeit!

Wandertag: Wanderlehrpfad in Marul

Bei wunderschönem Herbstwetter treffen wir uns um 8 Uhr am Wanderparkplatz in Marul – ein großes „Danke“ an die chauffierenden Mama`s!

 

Nach einer kurzen Einführung über das Große Walsertal mit seinen botanischen und geologischen Besonderheiten lernen wir auch die 6 Gemeinden mit ihren Dörfern kurz kennen. Endlich kann es losgehen – es ist recht frisch und die Kälte kriecht uns unter die Haut!

 

Bei jeder Tafel machen wir Halt und besprechen Tiere und Bäume. Beim Unterstand können wir durch ein Fernrohr auf die gegenüberliegende Seite des Flusses auf eine Zielscheibe schauen. Helena hat sofort bemerkt, dass es sich hier um ein „klassisches V-Tal“ handelt (sie hat im letzten Schuljahr Einiges dazu gearbeitet). Die Weitsprunganlage zeigt anhand von Schautafeln das Sprungvermögen der heimischen Tierwelt. Im Selbstversuch stellen die Kinder

dann fest, wie weit sie im Vergleich dazu selbst springen können (man glaubt es kaum, aber manche Kinder springen „meterweit“…). Den Weitsprung haben wir hinter uns gelassen und kommen jetzt zum Labyrinth. Dieser Irrgarten ist in 7-er Jahresschritten angelegt und begeistert (uns Erwachsene) mit seiner schlauen Wegführung. Kinder entdecken ganz viele „Abkürzungen“ und halten sich nicht immer an die Wege….

 

Die Klanghütte, im Dialekt „Barge“ genannt, ist mit verschiedenen Instrumenten zur Erzeugung von Tönen eingerichtet. Es

gibt Holzxylophone und Holzratschen, die sehr laute Töne ergeben. Von hier aus sieht man den Marulbach und auch die nächsten Punkte wie „Augenblicke“, das „Wasserrad“ und die „Trittsteine“ sind schon zu sehen. Das Wasserrad wurde von einem Schweizer Künstler gebaut (für ein Tal bei Davos) und im Walderlebnispfad neu aufgestellt. Das absolute Highlight ist aber das Blockhaus. Die runden Pflöcke können auf verschiedene Weise eingesetzt und somit beliebig große Räume

gebaut werden.

 

Fast schon am Ende des Wanderweges führt ein ca. 20 Meter hoher Wasserfall das Wasser vom Gebiet der Alpe Els in den Marulbach. Das Geräusch und die Kraft des Wassers sind ohrenbetäubend und üben eine Faszination auf die Kinder aus. Unser Ziel ist direkt am Marulbach gelegen, mit einem eigens eingerichteten Grillplatz – ein Feuer wird dank der Holzscheite

von Evi und Ulrike schnell angezündet. Die mitgebrachten Würstchen, Maiskolben und Marshmallows schmecken köstlich! Am Teich befinden sich zwei Floße, mit denen die Kinder von Ufer zu Ufer fahren. Ein weiteres Highlight ist die Sprungstation, bei der man von einem Balken direkt in ein Netz über dem Bach springen kann.

 

Kurz nach Mittag begeben wir uns gestärkt und erholt auf den Rückweg. Da sich Madlen bei der Sprungstation verletzt hat, wird sie von uns Erwachsenen „hinausgetragen“. Ein wunderschöner Herbstwandertag geht zu Ende…..mit dem öffentlichen Bus geht es von der Kirche nach Thüringen, wo wir in den Bus nach Bludenz umsteigen. Noch einmal wird es spannend für unsere

Kinder, denn es steigt eine weitere Schulklasse mit Jugendlichen ein und die „Post“ geht ab. Unsere Kinder kommen aus dem Schauen und Staunen ob des Treiben der Jugendlichen kaum heraus….so geht dieser „Schultag“ mit vielen Eindrücken gut zu Ende und wir steigen alle wohlbehalten am Bahnhof aus, wo wir schon von einigen Mamas freudig empfangen werden. Heute werden wir wohl alle gut schlafen!

Volksschule Bürserberg feiert mit Jane Goodall Weltfriedenstag am 21. September

Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens am 21. September rief die UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall auch heuer wieder Kinder und Jugendliche aller Kontinente auf, ein Zeichen für ein friedvolles Zusammenleben zu setzen. Besonderer Fokus lag dieses Jahr auf „Respekt, Sicherheit und Würde für alle“. Viele Kinder und Jugendliche in

verschiedenen Teilen der Welt haben ihrem Wunsch nach Frieden bereits Ausdruck verliehen und sind aktiv geworden. Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Bürserberg beteiligten sich unter der Leitung von Martina Pirolt und Eva

Burtscher-Schwarz an den Aktionen des Jane Goodall Institutes Austria und verliehen ihrem Wunsch nach Frieden in Form von einer Friedenssäule und selbst gebastelten Tauben Flügel.

 

Gemeinsam haben wir, SchülerInnen und Lehrerinnen der Volksschule Bürserberg, eine Friedenssäule gestaltet, die dem Wind in 4 Sprachen die Botschaft „Möge Friede auf Erden sein“ mitgibt. Wir haben erkannt, dass Frieden bei uns selbst beginnt! So versuchen wir auch im Schulalltag friedlich miteinander umzugehen, den Frieden in uns selbst zu pflegen. Dann

können wir auch Frieden in die kleine und große Welt hinaustragen!

Die Hand gehört zum Friedensgruß

Aber nicht nur die Hand reichen

Und nicht nur die Hand entgegennehmen.

Die Hand allein macht es nicht.

Die Augen gehören auch zum Friedensgruß.

Den anderen fest anschauen können,

Auge in Auge.

Sonst gilt der Frieden nicht.

Das Herz gehört zum Friedensgruß.

Ohne Herz geht es nicht.

Wenn Frieden, dann ganz.

Dann mit HÄNDEN, AUGEN, HERZEN

Lehrausgang ins Klostertal

Am 29.5.2017 erkundeten wir das Klostertal. Wir fuhren mit dem Zug nach Langen am Arlberg und wanderten nach Klösterle. Das Klostertal war schon im Mittelalter besiedelt. Es war eine wichtige Handelsroute auf der Salz und Silber transportiert wurden. Ursprünglich hieß das Klostertal Marienthal. Es wurde von Graf Hugo I. von Montfort 1218 an das Johanniterhaus in Feldkirch übergeben. Die Johanniter verpflichteten sich ein Hospiz zu errichten, um den Reisenden Schutz und Herberge zu geben auf dem langen beschwerlichen Weg. Das Hospiz wurde im heutigen Klösterle errichtet. Von dieser Herberge bekam der Ort und das Tal seinen Namen. Wir lernten auch über den Bau der Straße und der Eisenbahnroute. Da besichtigten wir die Eisenbahnbrücke oberhalb von Klösterle. Die Eisenbahnbrücke ist sehr beeindruckend. Wir lernten auch über geographische Gegebenheiten, die Talform, die Kraft des Wassers und die Eiszeit. Wir richteten Wanderkarten nach Norden aus und lernten die Karte zu lesen und die Umgebung zu benennen. Bei einer feinen Pause am Bach kühlten wir uns ab und stärkten uns. In Klösterle stiegen wir dann in den öffentlichen Bus und fuhren zurück nach Bludenz.